Der große Ratgeber für Ihren Geldbeutel
Die Energiekosten belasten Haushalte heute mehr denn je. Während manche verzweifelt nach Lösungen suchen, andere resigniert die hohen Rechnungen bezahlen, gibt es tatsächlich zahlreiche Möglichkeiten, die Kosten deutlich zu senken – und zwar ohne dass Sie frieren oder im Dunkeln sitzen müssen. In diesem ausführlichen Ratgeber zeige ich Ihnen nicht nur, wie Sie durch einen cleveren Anbieterwechsel sparen können, sondern vor allem, welche praktischen Maßnahmen Sie sofort umsetzen können. Manche davon kennen Sie vielleicht, andere werden Sie überraschen.
Der Anbieterwechsel: Mehr als nur ein Klick
Fangen wir mit dem Offensichtlichen an, das trotzdem viele scheuen: dem Wechsel des Strom- oder Gasanbieters. Warum? Weil es kompliziert klingt, nach Papierkram riecht und man Angst hat, plötzlich ohne Versorgung dazustehen. Kann ich verstehen. Ist aber unbegründet.
Die Wahrheit ist: Sie können in Deutschland nicht einfach ohne Strom dastehen. Selbst wenn beim Wechsel etwas schiefgeht, springt automatisch die Grundversorgung ein. Und kompliziert? Nun ja, der eigentliche Wechsel dauert keine zehn Minuten. Das Entscheidende passiert vorher: den richtigen Tarif finden.
Vergleichsportale richtig nutzen
Check24, Verivox, Durchblicker – die Portale kennen Sie wahrscheinlich. Aber nutzen Sie sie auch richtig? Hier ein paar Dinge, die kaum jemand beachtet: Verwenden Sie mindestens zwei verschiedene Portale. Warum? Weil nicht alle Anbieter auf allen Portalen vertreten sind. Manchmal haben die Portale auch unterschiedliche Bonusvereinbarungen, was die Anzeige beeinflusst.
Beim Verbrauch sollten Sie strategisch vorgehen. Haben Sie letztes Jahr 3.500 kWh verbraucht? Dann suchen Sie einmal mit genau diesem Wert, einmal mit 3.200 kWh und einmal mit 3.800 kWh. Das klingt pedantisch, kann aber echte Preisunterschiede offenbaren. Manche Tarife haben Staffelungen – bei 3.400 kWh zahlen Sie vielleicht mehr pro kWh als bei 3.600 kWh. Verrückt, aber wahr.
⚠️ Vorsicht bei Bonuszahlungen
Viele Portale zeigen den Preis im ersten Jahr inklusive aller Boni an. Das sieht fantastisch aus, ist aber trügerisch. Achten Sie auf den Preis ab dem zweiten Jahr – der ist die Realität, mit der Sie leben müssen. Ein Tarif ohne hohen Bonus, dafür mit dauerhaft günstigem Grundpreis, ist oft die bessere Wahl.
Noch ein Tipp, den ich von einem Verbraucherschützer gelernt habe: Schauen Sie sich die Vertragslaufzeit und vor allem die Kündigungsfrist genau an. Zwölf Monate Laufzeit mit drei Monaten Kündigungsfrist bedeutet faktisch 15 Monate Bindung. Wenn in dieser Zeit die Preise fallen, ärgern Sie sich schwarz. Ein Monat Kündigungsfrist ist optimal.
Die Sache mit der Preisgarantie
Preisgarantien sind toll. Theoretisch. Praktisch steckt der Teufel im Detail. Eine „eingeschränkte Preisgarantie“ bedeutet nämlich, dass Steuererhöhungen und steigende Netzentgelte trotzdem an Sie weitergegeben werden können. Und das sind oft die Hauptkostentreiber. Eine vollumfängliche Preisgarantie ist Gold wert – auch wenn der Tarif auf den ersten Blick etwas teurer erscheint.
Die unterschätzte Macht Ihres Kühlschranks
Jetzt wird’s praktisch. Wussten Sie, dass Ihr Kühlschrank zu den größten Stromfressern im Haushalt gehört? Nicht weil er so viel auf einmal verbraucht, sondern weil er 24/7 läuft. Ein alter Kühlschrank kann Sie locker 150 Euro im Jahr kosten. Ein neues A+++-Gerät? Vielleicht 40 Euro.
Aber Sie müssen nicht gleich ein neues Gerät kaufen. Zwei einfache Handgriffe machen einen enormen Unterschied: Erstens, stellen Sie die Temperatur richtig ein. Sieben Grad reichen völlig. Viele haben ihren Kühlschrank auf fünf oder sogar drei Grad stehen – völlig unnötig und teuer. Zweitens, tauen Sie das Gefrierfach regelmäßig ab. Eine Eisschicht von nur einem Zentimeter erhöht den Stromverbrauch um etwa 15 Prozent.
💡 Trick für Profis
Stellen Sie ein Glas Wasser mit einem Thermometer in die Mitte des Kühlschranks. Nach ein paar Stunden sehen Sie die tatsächliche Temperatur. Die Anzeige am Drehregler ist oft ungenau oder zeigt nur relative Werte.
Der Standort entscheidet mit
Steht Ihr Kühlschrank neben dem Herd oder der Heizung? Dann arbeitet er permanent gegen die Wärme an. Jedes Grad Umgebungstemperatur mehr bedeutet etwa sechs Prozent höheren Stromverbrauch. Wenn möglich, stellen Sie ihn an die kühlste Wand in der Küche. Und lassen Sie hinten mindestens zehn Zentimeter Platz zur Wand – die Abwärme muss weg können.
Heizen: Hier liegt das größte Sparpotenzial
Sprechen wir über den Elefanten im Raum: die Heizung. Je nach Wohnsituation macht Heizen 50 bis 75 Prozent Ihrer Energiekosten aus. Hier zu sparen hat also den größten Effekt. Die Frage ist nur: wie, ohne zu frieren?
Die meisten Menschen wissen, dass jedes Grad weniger etwa sechs Prozent Heizkosten spart. Was sie nicht wissen: 20 Grad fühlen sich bei 40 Prozent Luftfeuchtigkeit viel wärmer an als bei 60 Prozent. Trockene Luft im Winter ist also nicht nur unangenehm für die Schleimhäute, sondern auch teuer. Ein Hygrometer kostet zehn Euro. Ein Luftbefeuchter oder ein paar Zimmerpflanzen regulieren die Feuchtigkeit natürlich.
Stoßlüften statt Dauerkipp
Ich weiß, ich weiß – das haben Sie schon hundertmal gehört. Aber machen Sie es auch? Wirklich? Fünf Minuten Stoßlüften mit weit geöffneten Fenstern tauscht die Luft komplett aus, ohne dass die Wände auskühlen. Ein gekipptes Fenster über Stunden hingegen kühlt alles aus und verschwendet Energie, ohne richtig zu lüften.
Der Trick, den kaum jemand kennt: Machen Sie Durchzug. Öffnen Sie gegenüberliegende Fenster gleichzeitig. Das dauert keine fünf Minuten, sondern zwei. Die Luft ist ausgetauscht, die Räume fühlen sich frisch an, und Ihre Heizung muss kaum nacharbeiten.
Nachts die Rollläden runter! Das klingt banal, spart aber tatsächlich. Eine zusätzliche Luftschicht zwischen Fenster und Rollladen wirkt isolierend. Bei alten Fenstern kann das bis zu 20 Prozent Wärmeverlust vermeiden. Bei modernen Fenstern immer noch etwa 10 Prozent.
Thermostatventile: Verstehen statt vermuten
Die Zahlen auf dem Thermostat sind keine Geschwindigkeitsstufen. Viele denken: „Auf 5 gedreht wird’s schneller warm.“ Stimmt nicht. Die Zahlen stehen für Zieltemperaturen. Stufe 3 entspricht etwa 20 Grad, Stufe 4 etwa 24 Grad. Ob Sie auf 3 oder auf 5 drehen – die Heizung heizt gleich schnell, sie hört nur später auf.
Was wirklich hilft: programmierbare Thermostate. Die gibt’s ab 20 Euro pro Stück, die Installation dauert fünf Minuten (einfach das alte Thermostat abschrauben, neues drauf). Damit können Sie einstellen, dass die Heizung nachts automatisch runtergeht und morgens vor dem Aufstehen wieder hochfährt. Das spart bei den meisten Haushalten 10 bis 15 Prozent Heizkosten.
Warmes Wasser: Der stille Verschwender
Wasser zu erwärmen kostet richtig Geld. Ein durchschnittlicher Haushalt gibt dafür etwa 12 bis 15 Prozent seiner Energiekosten aus. Das Verrückte: Die meisten verschwenden davon die Hälfte, ohne es zu merken.
Duschen statt Baden ist klar. Aber duschen Sie auch effizient? Ein Sparduschkopf halbiert den Wasserverbrauch, ohne dass Sie weniger Komfort haben. Das Wasser wird mit Luft angereichert – es fühlt sich genauso an, kostet aber nur halb so viel. Bei einem Vier-Personen-Haushalt sind das locker 200 Euro im Jahr. Der Duschkopf kostet 25 Euro.
Die Temperatur am Durchlauferhitzer
Haben Sie einen Durchlauferhitzer? Dann schauen Sie mal, auf welche Temperatur der eingestellt ist. Bei vielen läuft das Ding auf 60 Grad. Wahnsinn! Sie mischen dann beim Duschen kalt dazu, um auf erträgliche 38 Grad zu kommen. Stellen Sie den Durchlauferhitzer gleich auf 40 bis 42 Grad ein. Das spart enorm viel Strom, und Sie können beim Duschen voll aufdrehen, ohne zu mischen.
Bei Boilern (Warmwasserspeichern) gilt: 60 Grad sind aus hygienischen Gründen sinnvoll, um Legionellen zu vermeiden. Aber der Boiler muss nicht den ganzen Tag auf Temperatur sein. Eine Zeitschaltuhr, die ihn nur morgens und abends heizt, wenn Sie wirklich warmes Wasser brauchen, spart massiv Energie.
💡 Der Zwei-Minuten-Test
Lassen Sie beim Händewaschen das warme Wasser laufen und messen Sie, wie lange es dauert, bis wirklich warmes Wasser kommt. Bei vielen dauert das 30 Sekunden oder länger. In dieser Zeit fließen mehrere Liter kaltes Wasser in den Abfluss – die aber bereits durch die Leitungen gelaufen und abgekühlt sind, nachdem sie erwärmt wurden. Für so kurze Aktionen wie Händewaschen lohnt warmes Wasser oft gar nicht.
Kochen und Backen: Kleine Änderungen, große Wirkung
Beim Kochen lässt sich mehr sparen, als Sie denken. Und nein, ich rede nicht davon, nur noch kalte Suppe zu essen.
Fangen wir mit dem Wasserkocher an. Der ist effizienter als jeder Herd. Immer. Egal ob Elektro- oder Gasherd. Wenn Sie Nudeln kochen wollen, erhitzen Sie das Wasser im Wasserkocher vor. Das spart bis zu 50 Prozent Energie im Vergleich zum Topf auf der Herdplatte. Gleiches gilt für Kartoffeln, Eier, alles was Wasser braucht.
Der Deckel-Trick
Töpfe ohne Deckel verbrauchen etwa dreimal so viel Energie. Dreimal! Das liegt daran, dass die Wärme nach oben entweicht statt im Topf zu bleiben. Ein Deckel kostet Sie nichts (den haben Sie ja schon), spart aber bei jeder Nutzung bares Geld. Außerdem passt der Topf zur Herdplatte? Sollte er. Ein zu kleiner Topf auf großer Platte verschwendet Energie. Eine zu große Platte für einen kleinen Topf erst recht.
Beim Backofen können Sie sich das Vorheizen in 80 Prozent der Fälle sparen. Klar, bei empfindlichen Teigen wie Biskuit sollten Sie vorheizen. Aber Aufläufe, Pizza, Braten? Die können problemlos in den kalten Ofen. Sie brauchen nur ein paar Minuten länger – und sparen dabei etwa 20 Prozent Energie.
Restwärme nutzen
Herdplatten und Backofen halten die Hitze noch lange nach dem Ausschalten. Schalten Sie die Herdplatte fünf Minuten vor Ende der Garzeit aus – die Restwärme reicht völlig. Beim Backofen sind es sogar zehn Minuten. Das summiert sich über ein Jahr auf erstaunliche Beträge.
Waschen und Trocknen: Hier verstecken sich Stromfresser
Moderne Waschmaschinen sind effizient. Trotzdem können Sie hier ordentlich sparen. Das Zauberwort: niedrigere Temperaturen. Normal verschmutzte Wäsche wird bei 30 Grad genauso sauber wie bei 60 Grad – dank moderner Waschmittel. Der Unterschied beim Stromverbrauch? Enorm. Eine 60-Grad-Wäsche verbraucht etwa doppelt so viel Strom wie eine mit 30 Grad.
Nur bei Handtüchern, Bettwäsche und Unterwäsche sollten Sie gelegentlich (nicht immer!) mit 60 Grad waschen. Einmal im Monat reicht völlig. Und das Eco-Programm? Das dauert länger, verbraucht aber deutlich weniger Strom, weil es mit niedrigeren Temperaturen arbeitet und die Zeit nutzt, um trotzdem sauber zu waschen.
Der Wäschetrockner: Luxus mit Kosten
Ein Wäschetrockner ist praktisch. Keine Frage. Aber er ist auch einer der größten Stromverbraucher im Haushalt. Jeder Trockengang kostet etwa einen Euro Strom. Bei drei Trockenladungen pro Woche sind das über 150 Euro im Jahr.
Wenn Sie einen Trockner nutzen: Schleudern Sie die Wäsche vorher mit maximaler Drehzahl. Je trockener die Wäsche in den Trockner kommt, desto weniger Strom braucht er. Und nutzen Sie die Automatikprogramme – die sind effizienter als Zeitprogramme, weil sie aufhören, sobald die Wäsche trocken ist.
Wäscheständer mit Ventilator: Klingt komisch, funktioniert aber. Ein kleiner Ventilator, der die Luft um den Wäscheständer zirkulieren lässt, trocknet die Wäsche fast so schnell wie ein Trockner – verbraucht aber nur etwa ein Zehntel des Stroms.
Beleuchtung: LED ist Pflicht, aber nicht alles
LED-Lampen sind mittlerweile Standard. Wenn Sie noch Glühbirnen oder Halogenlampen nutzen: Weg damit. Sofort. LEDs verbrauchen etwa ein Zehntel des Stroms und halten zehnmal länger. Die Anschaffung hat sich nach wenigen Monaten amortisiert.
Aber hier kommt der Trick, den kaum jemand beachtet: Nicht alle LEDs sind gleich effizient. Achten Sie auf die Lumen pro Watt. Je mehr Lumen (Helligkeit) eine Lampe pro Watt Stromverbrauch liefert, desto effizienter ist sie. Gute LEDs schaffen 100 Lumen pro Watt oder mehr.
Bewegungsmelder und Zeitschaltuhren
Im Flur, im Keller, in der Abstellkammer – überall da, wo Sie nur kurz Licht brauchen, lohnen sich Bewegungsmelder. Die kosten ab zehn Euro und sorgen dafür, dass das Licht nie stundenlang brennt, weil jemand vergessen hat, es auszuschalten.
Bei Außenbeleuchtung: Zeitschaltuhren oder Dämmerungsschalter. Muss Ihre Terrassenbeleuchtung wirklich die ganze Nacht brennen? Wahrscheinlich nicht. Ein Dämmerungsschalter mit Zeitbegrenzung (an bei Dunkelheit, aus um 23 Uhr) ist die elegante Lösung.
Standby-Verbrauch: Die heimliche Geldverbrennung
Geräte im Standby-Modus verbrauchen Strom. Das wissen Sie. Aber wie viel eigentlich? Ein durchschnittlicher Haushalt zahlt etwa 80 bis 100 Euro pro Jahr nur für Standby. Für nichts. Für Geräte, die aus sind.
Besonders dreist: ältere Fernseher, Receiver, Spielkonsolen. Ein älterer Plasma-Fernseher kann im Standby mehr verbrauchen als ein moderner LED-Fernseher im Betrieb. Absurd, aber wahr.
Die Lösung: Steckdosenleisten mit Schalter. Fernseher, Receiver, Soundbar – alles an eine Leiste, abends einmal Knopf drücken, alles wirklich aus. Computer, Drucker, Scanner – gleiches Prinzip. Auch Ladegeräte ziehen Strom, wenn kein Gerät dran hängt. Raus aus der Steckdose, wenn Sie nicht laden.
⚠️ Ausnahme beachten
Router, NAS-Systeme, Smart-Home-Zentralen sollten in der Regel durchlaufen. Die verbrauchen wenig und die Unterbrechung kann Probleme verursachen. Aber prüfen Sie, ob Sie die Sendeleistung nachts reduzieren können – viele Router haben einen Eco-Modus.
Kleinigkeiten, die sich summieren
Zum Schluss noch ein paar Dinge, die einzeln wenig bringen, zusammen aber durchaus ins Gewicht fallen:
Fenster abdichten: Mit Schaumdichtungsband aus dem Baumarkt (kostet fast nichts) können Sie undichte Fenster abdichten. Halten Sie eine brennende Kerze ans geschlossene Fenster. Flackert die Flamme? Dann zieht es. Dichten Sie ab. Das kann die Heizkosten um fünf bis zehn Prozent senken.
Heizkörper freistellen: Möbel vor Heizkörpern, zugezogene Vorhänge über der Heizung, Verkleidungen – all das blockiert die Wärme. Die Heizung arbeitet mehr, der Raum wird trotzdem nicht richtig warm. Räumen Sie frei.
Laptop statt Desktop: Wenn Sie ohnehin einen neuen Computer brauchen: Ein Laptop verbraucht etwa ein Drittel des Stroms eines Desktop-PCs mit Monitor. Über die Lebensdauer gerechnet sind das mehrere hundert Euro Unterschied.
Geschirrspüler voll machen: Halbvolle Maschinen sind Verschwendung. Warten Sie, bis die Maschine wirklich voll ist. Und nutzen Sie das Eco-Programm – das spart bei modernen Maschinen bis zu 30 Prozent Energie gegenüber dem Normalprogramm.
Türen schließen: Zwischen beheizten und unbeheizten Räumen sollten Türen zu sein. Klingt simpel, wird aber oft vergessen. Warum das Treppenhaus mitheizen, wenn Sie da nicht wohnen?
Was Sie sofort tun können – die Checkliste
Sie haben jetzt viele Informationen bekommen. Damit Sie nicht überfordert sind: Hier ist eine Prioritätenliste. Fangen Sie mit den Punkten an, die am meisten bringen und am wenigsten Aufwand bedeuten:
Heute: Kühlschrank auf 7 Grad stellen. Durchlauferhitzer auf 40 Grad prüfen. Steckdosenleisten mit Schalter bei Media-Geräten nutzen.
Diese Woche: Stromanbieter auf Vergleichsportal checken. Programmierbare Thermostate bestellen. Sparduschkopf kaufen.
Diesen Monat: Alle Leuchtmittel auf LED prüfen und austauschen. Fenster auf Dichtigkeit prüfen. Gefrierfach abtauen.
Langfristig: Bei Neuanschaffungen auf Energieeffizienz achten. Alte Stromfresser (Kühlschrank, Gefriertruhe) gegen effiziente Geräte tauschen, wenn die Ersparnis die Investition rechtfertigt.
Mein Fazit: Es lohnt sich wirklich
Energie sparen klingt nach Verzicht. Nach Frieren im Winter, Schwitzen im Sommer, nach mühsamem Verzicht auf Komfort. Die Wahrheit ist: Die meisten Sparmaßnahmen merken Sie im Alltag gar nicht. Sie merken sie nur auf der Rechnung – positiv.
Ein durchschnittlicher Haushalt kann mit den Maßnahmen aus diesem Artikel problemlos 20 bis 30 Prozent der Energiekosten einsparen. Bei einem Jahresverbrauch von 3.000 Euro sind das 600 bis 900 Euro. Pro Jahr. Ohne wirkliche Einschränkungen, nur durch cleveres Verhalten und ein paar kleine Investitionen.
Fangen Sie klein an. Nicht alles auf einmal. Suchen Sie sich drei Dinge aus, die Sie diese Woche umsetzen. Nächste Woche drei weitere. In ein paar Monaten haben Sie Ihre Energiekosten halbiert, ohne dass es sich nach Arbeit angefühlt hat.
Ihr erster Schritt heute: Gehen Sie nach dem Lesen dieses Artikels zu Ihrem Kühlschrank und stellen Sie die Temperatur auf 7 Grad. Das dauert zehn Sekunden und spart Ihnen die nächsten Jahre jedes Jahr Geld. Klein anfangen. Konsequent bleiben. Profitieren.
